Corona: Umbuchen statt Stornieren und warum das Tieren das Leben retten kann!

Blogbeitrag zur 11. Folge des Podcasts Affenzrikus.
Michi in der Wildnis

Corona und Reisen.

Zwei Wörter, die sich grundlegend widersprechen. Dennoch haben tausende Menschen für dieses Jahr einen Urlaub gebucht. Wenn auch Du zu den Menschen gehörst, die sich dieses Jahr auf in die Ferne machen wollten, vielleicht sogar nach Afrika, dann habe ich eine Bitte an Dich!

 

Auch wenn ich weiß, dass aktuell viel Verunsicherung zum Thema Reiseplanung herrscht, da keiner weiß, wann die nächsten Flüge starten oder wann man die nächste Reise antreten kann, ist es eine Katastrophe, wenn Du Deine Reise stornierst und eine Erstattung forderst. Denn dadurch werden viele Firmen in die Insolvenz gezwungen. Auch der Tierschutz ist davon stark betroffen, denn Tierschutzstationen und Nationalparks halten sich durch den Tourismus finanziell über Wasser, sodass sie aktuell wirklich auf jeden Cent und jede Reise angewiesen sind.

Michi mit den Pavianen

3.    Vor Ort wird nur Englisch gesprochen, teilweise auch nur gebrochenes Englisch. Alle Anweisungen und Unterhaltungen finden daher auf einer Fremdsprache statt. Selbst Helfer, die fünf Jahre Englisch in der Schule hatten, müssen sich daran gewöhnen. Kleine Kinder und auch Teenager würden viele Anweisungen nicht verstehen und auch das kann sehr gefährlich sein.


4.    Affen sind Wildtiere, die andere dominieren. Bereits unsere Jungtiere fechten daher spielerisch ihre Rangordnung aus und fordern dabei auch gerne mal uns Helfer heraus, was in kleinen blutigen Bissen mit blauen Flecken endet. Wichtig ist es dann, den Affen zu dominieren. Gerade heranwaschsende Kinder besitzen nicht die Kraft, Größe und das Selbstbewusstsein, sich gegen einen Affen oder eine Truppe durchzusetzen.

 

Please be kind to Africa!

 

Möchtest Du mehr zu dem Thema erfahren? Dann lass Dich in meinem Podcast Affenzirkus sehr gerne von mir in den afrikanischen Dschungel entführen!

 

Podcast Cover Folge 11