Nicht jeder muss Freiwilligenhelfer sein!

Blogbeitrag zur 16. Folge des Podcasts Affenzrikus.

Michi mit zwei Pavianen namens Penny und Rosie

Ja, nicht jeder muss Freiwilligenhelfer werden. Hä, Michi? Bist du krank?

Immerhin gründest Du eine Organisation für Tierschutz und Freiwilligenarbeit und dein ganzer Content dreht sich hier genau darum? Ja, genau. Für mich ist es das Richtige. Für andere vielleicht nicht und das kann viele Gründe haben. Und da es mir am Ende nicht darum geht, jeden nach Afrika zu missionieren, sondern Tiere zu schützen, erkläre ich Dir, warum Freiwilligenarbeit nicht für jeden das Richtige ist und welche nationalen und internationalen Alternativen es gibt.


Zuerst einmal kann es sein, dass Du sehr tierlieb bist, aber trotzdem sagst: Freiwilligenarbeit für mehrere Wochen in einem anderen Land ist nicht das Richtige für mich. Und das ist mutig und auch sehr gut, wenn man sich selbst derart einschätzen kann, denn vor Ort begegnen mir auch immer wieder Menschen, die unglücklich oder überfordert sind und sogar früher abreisen. Das hat meistens vier Gründe.


Manche Helfer kommen nicht mit dem Gestank, den Fäkalien und den Tieren zurecht, denn Affen pinkeln und machen einen ständig an und auch das ist nichts für jedermann. (Auch, wenn es nicht so schlimm ist, wie es sich viele vorstellen.)


Manche Helfer haben zuhause einen körperlich sehr anstrengenden Job und nicht die Energie, in ihrem Urlaub so hart zu arbeiten, sondern benötigen Erholung.

Andere haben nicht die Zeit, sich zwei Wochen am Stück frei zu nehmen, Hund und Kind zuhause oder sind zu beschäftigt. Sie können erst gar nicht verreisen oder nicht richtig abschalten, wenn sie vor Ort sind.


Eine weitere Gruppe von Menschen hat das Geld für eine so weite Reise nicht oder ist nicht bereit, so tief in die Tasche zu greifen. Auch das ist fair und ehrlich, denn sie können andere nationale oder internationale Angebote wahrnehmen. Und worauf sie dabei achten sollen, erkläre ich Dir jetzt noch im Schnelldurchlauf mit meinen drei besten Tipps.

Ich wünsche mir einfach nur, dass wir Menschen lernen, Tiere zu respektieren.

   
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3 Tipps für nachhaltige Angebote

Artgerechtes Verhalten: Leben die Tiere unberührt, werden nicht zu Kunststücken oder Fotosessions genötigt?

Artgerechtes Gehege: Sind die Gehege groß, naturbelassen und auch mit Sichtschutz, sodass die Tiere sich zurückziehen können, wenn sie das wollen?

Abstand: Wird die Komfortzone der Tiere gewahrt?

 

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Möchtest Du mehr zu dem Thema erfahren? Dann lass Dich in meinem Podcast Affenzirkus sehr gerne von mir in den afrikanischen Dschungel entführen!

 
Podcast Cover Folge 16